Gegründet 1988
Gautrachtenwallfahrt
Liebe Trachtenfreunde,
anbei die Einladung zur Gau-Trachten-Wallfahrt am 13.06.2010 nach Maria
Buchen. Bei Fragen bitte an Alfred Dörr wenden: Tel. 09331-9818950
Mit freundlichen Grüßen
Oliver Brust
Einladung zur Gautrachtenwallfahrt 13 06 2010
Fährichseminar in Sommerhausen

Am 7.3.2010 fand ein Fähnrichseminar des Trachtenverbandes Unterfranken statt. Ausrichter war der Historische Burschenverein Sommerhausen. 1.Vorsitzender des Historischen Burschenverein Werner Schönig und Gautrachtenwart Alfred Dörr, der auch die G4rüße des Gauvorstandes übermittelte, begrüßten die anwesenden Vereine und besonders den Referenten Sepp Götz vom Isargau, der eine besondere Bindung zu den Unterfränkischen Trachtlern hat. Bei der Gau-Fahnenweihe 2007 in Sommerhausen hat er als Ehrenfähnrich die Unterfränkische Gaufahne vom Gottesdienst zum Festzelt getragen, wo im 2. Teil der Zeremonie die Übergabe an den Unterfränkischen Gaufähnrich und das Anheften der Fahnenbänder stattgefunden haben. 29 Personen aus 13 Vereinen folgten aufmerksam den Ausführungen von Sepp Götz, der das ganze Schulungsprogramm mit einer Powerpointpräsentation sehr anschaulich darstellte: Zwei Stunden Theorie und nach der Mittagspause dann der praktische Teil. Hier wurde das Fahnenschwingen, das Verhalten bei bestimmten Anlässen und das Verpacken der Fahne zum Transport gezeigt und geübt. Gegen 14.30 Uhr beendete Seminarleiter Sepp Götz die Schulung und wünschte viel Spaß beim künftigen Umgang mit der Vereinsfahne.
Doris Bauer
Schriftführerin
Historischer Burschenverein
Das “Heilige Grab von Geldersheim”
Das heilige Grab, auch Ostergrab genannt, stellt bildhaft die Geschehnisse der Ostertage dar. Die lebensgroße Christusfigur lässt sich durch eine Mechanik nach unten bewegen. Mit einer Art Flaschenzug kann man den auferstandenen Heiland in den oberen Bereich des Ostergrabes emporheben. Zwei weitere Vorrichtungen ermöglichen auch die Monstranz in den „Himmel” zu erheben, sowie das Kreuz, das aus Glasteilen besteht, zu beleuchten.
Das Aufstellen des Ostergrabes in den Kartagen war seit jeher die ehrenvolle Aufgabe des örtlichen Schreiners. Das Geldersheimer Ostergrab stammt aus der Zeit um 1900. Es wurde von Pfaffenhofen mit der Bahn über Oberwerrn nach Geldersheim versandt. Man sagt, es sei das Vermächtnis einer Magd gewesen, die ihr ganzes Vermögen für das hl. Grab aufgebracht habe. In seiner gesamten Höhe dürfte es ca. 9 Meter erreichen.
Bis in die 50-er Jahre wurde das Ostergrab an Gründonnerstag in unserer Kirche vor dem Hochaltar aufgestellt. Am Karfreitag stand das Grab Jesu im Mittelpunkt. Der auferstandene Heiland war noch nicht zu sehen. In der Osternacht wurde die Auferstehung Jesu gefeiert. Der Christus-Leichnam wurde nach unten gefahren und der Auferstandene Heiland stieg empor. Dazu wurde ein „bengalisches Feuer” entzündet dass den Chorraum der Kirche in ein rotes Licht tauchte. Am Ostersonntag wurde vor die Grabeshöhle ein farblich passender Altar gestellt, der die Grablege Jesu völlig verdeckte.
Da das Ostergrab in den letzten Jahren in Vergessenheit geraten ist, hat der Geldersheimer Verein f. Heimat- u. Brauchtumspflege Geldersheim e.V. 1996 den Zustand des Grabes feststellen wollen. Beim Aufbau in der Turnhalle waren alle über den guten Erhalt überrascht und wollten deshalb allen Geldersheimern und Interessierten die Möglichkeit geben, das heilige Grab” zu besichtigen. 1998 wurde es dann in den Wochen vor Ostern in der Pfarrkirche Sankt Nikolaus in Geldersheim aufgestellt und so der Öffentlichkeit wieder einmal zugänglich gemacht. In diesem Jahr wird nun das Hl. Grab von Geldersheim wieder einmal in der Pfarrkirche Vom 13.03.2010 bis zum 25.03.2010 zu sehen sein. Die Initiative dazu kam von Mitgliedern der Pfarrgemeinde und des Vereins f. Heimat- u. Brauchtumspflege Geldersheim e.V.
Gabriele Lenz Oliver Brust
Zu den beigefügten Fotodokumenten:
Bild 1 zeigt das Hl. Grab aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg. Es zeigt die Szenerie nach der Auferstehung. Das Grab ist leer und im mittleren bereich ist der Auferstandene zu sehen. Man achte dabei auf die damals noch vorhandenen bunten Fensterscheiben.
Bild 2 ist 1998 entstanden als das Hl. Grab zum letzten Mal in der Pfarrkirche gestanden hat. Es zeigt sowohl den Auferstandenen als auch Jesus im Grab. Diese Darstellung war Original so nie zu sehen. Entweder Jesus im Grabe liegend und in den Wolken das Osterlamm oder der Auferstandene (der dann das Osterlamm verdeckt) und ein leeres Grab.
Galderschummer Theatergruppe
In diesem Jahr spielt die Galderschummer Theatergruppe für Sie das Stück
Je oller, desto toller
oder
Der 75. Geburtstag
Ein Schwank in vier Akten von Regina Rösch
Zum Inhalt: Familie Reißer steht Kopf! Opa Ludwig wird 75, jeden Moment
treffen die ersten Gratulanten ein und nichts ist vorbereitet! Die
arbeitsscheuen Herren sind der „Frau des Hauses“ keine große Hilfe.
Eine feuchtfröhliche Geburtstagsfeier bricht an, die damit endet, dass der
Jubilar seinem außergewöhnlichen Hobby nachgeht. Auf Opa trifft in jedem
Fall zu: Je oller, desto toller!
Termine 2010:
Freitag, 12. / 19. / 26. März, 19.30 Uhr
Samstag, 13. / 20. / 27. März, 19.30 Uhr
Sonntag, 14. / 21. / 28. März, 16.00 Uhr
im Saal des Fränkischen Hofes, Geldersheim, Eintritt: 6 Euro
Der Kartenvorverkauf findet am Samstag, 6. Februar 2010
von 16 - 17 Uhr in der „Alten Schule“,
Musikzimmer, Würzburger Str. 16, Geldersheim statt.
Ab 7. Februar gibt es Restkarten bei Thomas Hübner,
Telefon: 0171 - 5344123 (ab 18 Uhr).
Wir laden alle Theaterfreunde von nah und fern herzlich zu uns ein!
Alte Hausinschriften in Galderschum
Liebe Heimatfreunde,
Im "Unterfränkischen Heimatblatt" vom 17.06.1949 (Heimatkundliche Beilage des "Volkswille"
für Main - Rhön - Steigerwald - Hassgau und Grabfeld habe ich einen Bericht über Hausinschriften in Geldersheim gefunden. Hierbei sind noch die alten Hausnummern statt der später eingeführten Straßennamen genannt. Viel Spaß beim Stöbern bzw. beim nachforschen, welche Inschriften noch vorhanden sind.
Mit freundlichen Grüßen
Oliver Brust